Mit der Zeitreihenansicht arbeiten
Die Ansicht Zeitreihe zeigt, wie sich die Übergangsdauer zwischen zwei Aktivitäten über den Kalender entwickelt: für jede Beziehung der erwarteten Reihenfolge die durchschnittliche Übergangsdauer pro Woche oder Monat. Damit erkennst du Trends, saisonale Spitzen und plötzliche Veränderungen, zum Beispiel Rechnungen, deren Freigabe seit einem bestimmten Monat länger dauert. Die erwartete Reihenfolge erklärt Die erwartete Reihenfolge: Hypothese der Perspektive, Abkürzungen und Rücksprünge.
Berechtigungen: Funktion Analyzer: Lesen, um Analyzer-Tabs zu öffnen, oder ein Tab, der mit dir geteilt wurde. Einstellungen werden nur mit dem Tab gespeichert, wenn du ihn bearbeiten darfst. Siehe Rollen erstellen und bearbeiten.
Die Zeitreihenansicht öffnen
Klicke in einem Analyzer-Tab oben im Einstellungsfeld auf Zeitreihe. Jede Beziehung der erwarteten Reihenfolge bekommt ein eigenes Diagramm, betitelt mit ihren beiden Aktivitäten, zum Beispiel „Bestellung erstellt → rechnung erfassung“.
Waagerecht steht das Wann, senkrecht das Wie lange: Jeder Punkt ist die durchschnittliche Übergangsdauer der Beziehung für alle Fälle in dieser Woche oder diesem Monat, gezählt in der Woche oder dem Monat, in dem die erste Aktivität stattfand. Fahre mit der Maus über einen Punkt, um sein Datum und seine Dauer zu sehen. Ziehe waagerecht, um in einen Zeitraum hineinzuzoomen; Zoom zurücksetzen zeigt wieder den ganzen Bereich.
Einstellungen
Einstellung | Optionen |
|---|---|
Zeitintervall | Woche (Standard) oder Monat. |
Synchronisation | Dauer: Alle Diagramme verwenden dieselbe Skala für die Übergangsdauer, sodass du ihre Höhen vergleichen kannst. Zeit: Alle Diagramme umfassen denselben Zeitraum. |
Kombinierte Zeitreihe | Kombiniert: alle Beziehungen als Linien in einem Diagramm. Klicke in der Legende auf eine Beziehung, um sie aus- oder einzublenden. |
Zeiten eingrenzen auf: | Positiv oder Negativ: mittelt nur positive oder nur negative Übergangsdauern. Ein erneuter Klick hebt das wieder auf. Diagramme, deren Werte sich geändert haben, zeigen ein Plus- oder Minus-Symbol. |
Tipps zum Lesen
- Sieh dir die Skala an, bevor du Diagramme vergleichst, oder schalte Synchronisation → Dauer ein.
- Ein stetiger Anstieg ist ein Trend; Spitzen, die sich jedes Jahr wiederholen, deuten auf saisonale Effekte hin, zum Beispiel den Jahresabschluss.
- Negative Übergangsdauern bedeuten, dass die zweite Aktivität vor der ersten erfasst wurde. Sie deuten auf Schritte in anderer Reihenfolge oder auf Datenprobleme hin; siehe Positive und negative Zeiten.
- Wie die Durchschnitte berechnet werden, erklärt Berechnung von Durchschnittszeiten.
- Vergleiche eine Veränderung mit dem, was zu dieser Zeit im Unternehmen passiert ist, zum Beispiel eine neue Freigaberegel oder ein Personalwechsel.
Gut zu wissen
- Die Diagramme verwenden die Fälle, die zu den Filtern des Tabs passen; eine Variante, die du in der Prozessansicht angeklickt hast, zählt nicht. Siehe Geschäftsfälle im Analyzer und in Dashboards filtern.
- Die Einstellungen werden mit dem Tab gespeichert, wenn du ihn bearbeiten darfst.
- Im Vollbild ist die Zeitreihenansicht nicht verfügbar; siehe Mit dem Prozessgraphen im Vollbild arbeiten.