Noreja Entitäten Konfigurator

Der Entitäten-Konfigurator ist ein spezialisiertes Noreja Productivity Tool zur schnellen Bearbeitung, Analyse und Optimierung bestehender Entitätenkonfigurationen auf JSON-Basis. Er bündelt typische Konfigurationsaufgaben in klar getrennten Features und erleichtert so die Arbeit an komplexen Entitätenstrukturen.

Der Entitäten-Konfigurator ist ein Noreja Productivity Tool zur gezielten Bearbeitung bestehender Entitätenkonfigurationen auf Basis eines JSON-Files. Er unterstützt dabei, Konfigurationen schneller und strukturierter anzupassen, als dies direkt im Entitätengraphen möglich wäre. Dafür stellt der Entitäten-Konfigurator mehrere spezialisierte Features zur Verfügung, mit denen unterschiedliche Aufgaben rund um Pflege, Analyse und Optimierung von Entitäten übernommen werden können. Dazu gehören unter anderem das Duplizieren von Aktivitäten, das Anpassen von Zeitstempeln, das Vereinheitlichen von Eigenschaften, das Bereinigen bestehender Strukturen, das Umbenennen von Aktivitäten, der Vergleich zweier JSON-Stände, das Layouting von Entitäten sowie ein Dashboard zur strukturierten Auswertung. Ziel ist es, Änderungen gebündelt und nachvollziehbar in einer bestehenden Konfiguration vorzunehmen. Dadurch werden manuelle Eingriffe reduziert und die Arbeit an komplexen Entitätenstrukturen deutlich vereinfacht. Der Entitäten-Konfigurator ist damit ein zentrales Werkzeug für die effiziente Weiterentwicklung und Qualitätssicherung von Entitätenkonfigurationen in Noreja.

Main-Features:

  1. Duplikator
  2. Zeitstempel
  3. Eigenschaften
  4. bereinigen
  5. umbenennen
  6. Vergleich
  7. Layout
  8. Dashboard

Duplikator

Der Duplikator dient dazu, auf Basis einer bestehenden Entitätenkonfiguration schnell und strukturiert neue Aktivitäten zu erzeugen. Ausgangspunkt ist immer ein importiertes JSON-File, das bereits eine bestehende Konfiguration enthält. Anstatt Änderungen direkt im Entitätengraph vorzunehmen, kann der User diese Konfiguration im Duplikator wesentlich effizienter bearbeiten, vervielfältigen und anpassen. Das Ergebnis ist ein neues JSON, das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Arbeitsgrundlage für alle weiteren Aktionen im Duplikator zur Verfügung.

Schritt 2: Inhalte vorbereiten und Duplikation konfigurieren

Im zweiten Schritt kann der User optional festlegen, auf welcher Grundlage neue Aktivitäten erzeugt werden sollen. Dafür stehen zwei Varianten zur Verfügung.

Option A: Cluster-Funktion

Bei der Cluster-Funktion kann der User eine Liste von Aktivitätsnamen einfügen. Diese Namen können unterschiedlich formuliert sein, aber inhaltlich ähnliche Aktivitäten beschreiben, zum Beispiel „Fräsen“, „Fräsenmetall“, „Schneiden“ oder „Vorbereiten“. Nach dem Klick auf Clustern werden ähnliche Einträge intelligent gruppiert. Über einen Schieberegler kann die Clustering-Schwelle angepasst werden, sodass die Gruppierung entweder strenger oder weniger streng ausfällt.

Die erkannten Clustergruppen werden anschließend im unteren Bereich angezeigt. Diese Gruppen lassen sich aufklappen, sodass der User sehen kann, welche einzelnen Werte in der jeweiligen Gruppe enthalten sind. Zusätzlich wird bereits sichtbar, wie sich die spätere WHERE-Clause im SQL voraussichtlich zusammensetzt.

Option B: Tuple-Option

Alternativ kann der User die Tuple-Option verwenden. Hier werden die Daten in tabellarischer Form eingefügt. Die Struktur basiert auf Tupeln: Auf der linken Seite steht die konkrete Prozessaktivität beziehungsweise der spätere Name der Aktivität, auf der rechten Seite stehen ein oder mehrere Werte, die später in die WHERE-Clause übernommen werden sollen. Mehrere Werte können dabei durch Semikolon getrennt angegeben werden.

Auch diese Tupel werden intelligent gruppiert. Wenn identische Labels auf der linken Seite mehrfach vorkommen, werden sie automatisch zusammengefasst. Im unteren Bereich werden die daraus entstehenden Tupel angezeigt. Diese können angeklickt werden, um nachzuvollziehen, welche Werte in welche Aktivität einfließen.

Quellaktivität auswählen

Sobald die Eingaben über die Cluster- oder Tuple-Option vorbereitet wurden, wählt der User eine bestehende Aktivität aus, die als Vorlage dupliziert werden soll. Diese Auswahl erfolgt über ein Dropdown mit den bereits vorhandenen Aktivitäten.

Nach der Auswahl werden die bestehenden Einstellungen dieser Quellaktivität angezeigt. Dazu gehören unter anderem der Titel, die WHERE-Clause, die JOIN-Clause sowie bestehende Relationships aus dem Entitätengraph.

Variablen verwenden

Im Titel kann der User die Variable %VAR% einsetzen. Diese markiert die Stelle, an der später automatisch der Name der jeweiligen Clustergruppe oder des jeweiligen Tupels eingefügt wird. Auf diese Weise wird für jede vorbereitete Gruppe oder jedes vorbereitete Tupel eine eigene Aktivität mit passendem Namen erstellt.

In der WHERE-Clause kann die Variable %LIST% verwendet werden. An dieser Stelle werden die gruppierten Werte eingefügt, sodass jede erzeugte Aktivität genau die zugehörigen Einträge in ihrer WHERE-Clause enthält.

Optional können zusätzlich auch die JOIN-Clause sowie die Relationships angepasst werden. Auch hier ist es möglich, mit Variablen zu arbeiten, wenn dies für die gewünschte Konfiguration sinnvoll ist.

Übernehmen

Mit Übernehmen werden die neuen Aktivitäten auf Basis der gewählten Vorlage und der vorbereiteten Gruppen beziehungsweise Tupel erzeugt. Dabei werden die konfigurierten Variablen automatisch mit den jeweiligen Werten ersetzt, sodass die neuen Aktivitäten direkt passend benannt und inhaltlich befüllt sind.

Schritt 3: Layout anpassen

Im dritten Schritt kann der User das Layout der erzeugten Aktivitäten leicht anpassen. Ziel ist es, die neuen Elemente später übersichtlich und sauber auf dem Bildschirm darzustellen.

Schritt 4: Zusammenführen und JSON herunterladen

Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, kann der User auf Zusammenführen und Ändern klicken. Dadurch wird ein neues JSON mit den vorgenommenen Änderungen erzeugt. Dieses neue JSON kann anschließend unten rechts im Bildschirm heruntergeladen werden.

Zeitstempel

Das Feature Zeitstempel dient dazu, Datums- oder Zeitstempelwerte innerhalb einer bestehenden Entitätenkonfiguration gezielt zu finden und gesammelt zu ersetzen. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Gesucht wird dabei ausschließlich innerhalb der WHERE-Clauses der Entitäten. Auf diese Weise können bestehende Zeitbezüge schnell aktualisiert werden, ohne jede Konfiguration manuell im Entitätengraph anpassen zu müssen. Das Ergebnis ist ein aktualisiertes JSON, das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Grundlage für die weitere Bearbeitung im Feature Zeitstempel zur Verfügung.

Schritt 2: Zeitstempelmuster eingeben

Im zweiten Schritt gibt der User ein Zeitstempelmuster ein, nach dem innerhalb der bestehenden Entitäten gesucht werden soll. Dabei wird ausschließlich in den WHERE-Clauses der Entitäten-Konfigurationen gesucht.

Wird hier zum Beispiel der Wert 2026-01-01 eingegeben, prüft das System, an welchen Stellen in den vorhandenen WHERE-Clauses genau dieses Muster vorkommt. Ziel ist es, bestehende Datumswerte schnell zu identifizieren und für eine spätere Anpassung vorzubereiten.

Der in diesem Schritt eingegebene Wert dient gleichzeitig als neuer Zielwert für die spätere Ersetzung. So kann beispielsweise ein bestehendes Datum wie 2025-01-01 durch 2026-01-01 ersetzt werden, wenn eine Datumsrange aktualisiert werden soll.

Schritt 3: Treffer prüfen und bei Bedarf bearbeiten

Im dritten Schritt werden alle gefundenen Treffer angezeigt. Der User sieht dabei, an welchen Stellen das gesuchte Muster innerhalb der WHERE-Clauses gefunden wurde und wie die jeweilige Ersetzung aussehen würde.

So kann vor der eigentlichen Änderung überprüft werden, welche Bereiche des JSON betroffen sind und welche Anpassungen vorgenommen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einzelne Treffer manuell zu bearbeiten. Über die Funktion Bearbeiten auf der rechten Seite kann die jeweilige WHERE-Clause noch einmal explizit angepasst werden.

Dadurch kann der User die vorgeschlagenen Änderungen kontrollieren, verfeinern und sicherstellen, dass alle Ersetzungen fachlich korrekt sind.

Schritt 4: Zeitstempel ändern und JSON herunterladen

Wenn alle Treffer geprüft und die gewünschten Anpassungen vorgenommen wurden, kann der User im vierten Schritt die Änderung anwenden. Dazu wird die Funktion Zeitstempel ändern ausgeführt.

Anschließend werden alle betroffenen Zeitstempel im JSON entsprechend angepasst. Zusätzlich wird angezeigt, wie viele Zeitstempel geändert wurden und wie viele Ersetzungen insgesamt durchgeführt wurden.

Zum Schluss kann das aktualisierte JSON unten rechts auf dem Bildschirm heruntergeladen werden.

Eigenschaften

Das Feature Eigenschaften dient dazu, bestehende Properties von Entitäten beziehungsweise Aktivitäten innerhalb einer Entitätenkonfiguration zu vereinheitlichen und gezielt zu erweitern. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Ziel des Features ist es, alle Aktivitäten, die auf derselben Tabelle basieren, auf einen gemeinsamen Stand zu bringen, sodass am Ende konsistente Properties über alle relevanten Entitäten hinweg vorhanden sind. Zusätzlich können auch neue Properties manuell ergänzt und in die Konfiguration übernommen werden. Das Ergebnis ist ein aktualisiertes JSON, das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Grundlage für die weitere Bearbeitung im Feature Eigenschaften zur Verfügung.

Schritt 2: Tabelle auswählen

Im zweiten Schritt wählt der User eine Tabelle aus. Dabei werden alle Aktivitäten beziehungsweise Entitäten gruppiert dargestellt, die aus derselben Tabelle erstellt wurden.

Wenn beispielsweise mehrere Aktivitäten auf einer SAP-Tabelle wie AFKO basieren, werden diese innerhalb der Auswahl gemeinsam berücksichtigt. Der User wählt dann im Dropdown die gewünschte Tabelle aus, für die die Properties vereinheitlicht oder erweitert werden sollen.

Schritt 3: Entitäten auswählen und Properties vorbereiten

Nach der Auswahl einer Tabelle werden im dritten Schritt alle zugehörigen Entitäten beziehungsweise Aktivitäten in einer Multi-Select-Liste angezeigt. Der User kann dort gezielt auswählen, bei welchen Aktivitäten die vorhandenen Properties ergänzt oder angeglichen werden sollen.

Rechts wird zusätzlich angezeigt, wie viele der bereits vorhandenen Properties bei den ausgewählten Entitäten verfügbar sind. Dabei orientiert sich das System immer an der maximal vorhandenen Anzahl an Properties innerhalb der betreffenden Aktivitäten. Wenn also eine Aktivität beispielsweise bereits 10 Properties besitzt, gilt dies als maximal möglicher Stand, an dem sich die Vereinheitlichung orientiert.

Properties angleichen

Das Ziel dieses Schritts ist es, die Properties über mehrere Aktivitäten hinweg zu vereinheitlichen. Der User kann über die Multi-Select-Auswahl festlegen, bei welchen Entitäten die Properties ergänzt werden sollen. Nach der Auswahl können diese anschließend über die entsprechende Funktion hinzugefügt werden, sodass die betroffenen Aktivitäten denselben Property-Stand erhalten.

Neue Properties ergänzen

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, komplett neue Properties manuell zu definieren. Dafür stehen Freitextfelder zur Verfügung. Erfasst werden können dabei unter anderem:

Name

Neo4j Data Type

Data Type im Quellsystem

Tabellenname

Table Schema

Diese neuen Properties können ebenfalls zur bestehenden Konfiguration hinzugefügt werden.

Schritt 4: Eigenschaften anreichern und JSON herunterladen

Wenn die gewünschten Entitäten ausgewählt und die bestehenden oder neuen Properties vorbereitet wurden, kann der User im vierten Schritt auf Anreichern klicken.

Dadurch werden die Properties in das JSON übernommen und die ausgewählten Entitäten entsprechend ergänzt. Zum Schluss kann das aktualisierte JSON unten rechts auf dem Bildschirm heruntergeladen werden.

Bereinigen

Das Feature Bereinigen dient dazu, bestehende Elemente gezielt aus einer Entitätenkonfiguration zu entfernen. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Der User kann dabei auswählen, ob Aktivitäten, Relationships oder Tabellen bereinigt werden sollen. Je nach gewählter Kategorie werden die entsprechenden Elemente aus dem JSON gelöscht. Dabei berücksichtigt das System auch bestehende Abhängigkeiten, damit keine ungültigen Verknüpfungen zurückbleiben. Das Ergebnis ist ein bereinigtes JSON, das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Grundlage für die weitere Bearbeitung im Feature Bereinigen zur Verfügung.

Schritt 2: Kategorie auswählen

Im zweiten Schritt wählt der User aus, welche Kategorie bereinigt werden soll. Dafür stehen drei Optionen zur Verfügung:

Aktivitäten

Relationships

Tabellen

Die Auswahl in diesem Schritt bestimmt, welche Elemente im nächsten Schritt angezeigt und zur Löschung ausgewählt werden können.

Schritt 3: Elemente auswählen

Abhängig von der gewählten Kategorie werden im dritten Schritt die entsprechenden Elemente aus dem JSON angezeigt.

Wird Aktivitäten ausgewählt, werden alle bestehenden Aktivitäten aus dem JSON dargestellt.

Wird Relationships ausgewählt, werden alle bestehenden Relationships angezeigt.

Wird Tabellen ausgewählt, werden alle im JSON verwendeten Tabellen angezeigt.

Der User kann dann über eine Multi-Select-Auswahl mehrere Elemente oder auch alle angezeigten Elemente markieren, die bereinigt werden sollen.

Verhalten bei Aktivitäten

Wenn Aktivitäten gelöscht werden, entfernt das System zusätzlich auch alle bestehenden Relationships, die mit diesen Aktivitäten verbunden sind. Dadurch wird sichergestellt, dass keine offenen oder ungültigen Relationships im JSON zurückbleiben.

Verhalten bei Relationships

Wenn Relationships gelöscht werden, werden ausschließlich die ausgewählten Relationships entfernt. Die dazugehörigen Aktivitäten bleiben bestehen. Dadurch kann es vorkommen, dass Aktivitäten weiterhin im Graphen vorhanden sind, auch wenn ihre Verbindungen entfernt wurden.

Verhalten bei Tabellen

Wenn Tabellen gelöscht werden, entfernt das System alle Aktivitäten, die mit diesen Tabellen in Verbindung stehen. Zusätzlich werden dann auch alle Relationships gelöscht, die zu diesen Aktivitäten gehören.

Schritt 4: Bereinigen und JSON herunterladen

Wenn die gewünschte Auswahl getroffen wurde, kann der User im vierten Schritt auf Bereinigen und ändern klicken.

Dadurch werden die ausgewählten Elemente aus dem JSON entfernt. Anschließend kann das bereinigte JSON unten rechts auf dem Bildschirm heruntergeladen werden.

Umbenennen

Das Feature Umbenennen dient dazu, bestehende Aktivitäten innerhalb einer Entitätenkonfiguration gezielt und regelbasiert umzubenennen. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Der User kann mehrere Aktivitäten auswählen und anschließend definieren, welche Textbestandteile in deren Namen gesucht und durch andere Werte ersetzt werden sollen. Auf diese Weise lassen sich Bezeichnungen schnell und konsistent anpassen, ohne jede Aktivität einzeln bearbeiten zu müssen. Das Ergebnis ist ein aktualisiertes JSON, das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Grundlage für die weitere Bearbeitung im Feature Umbenennen zur Verfügung.

Schritt 2: Aktivitäten auswählen

Im zweiten Schritt werden alle bestehenden Aktivitäten aus dem JSON angezeigt. Der User kann hier über eine Multi-Select-Auswahl eine oder mehrere Aktivitäten auswählen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, direkt alle Aktivitäten auszuwählen.

Damit wird festgelegt, auf welche Aktivitäten die später definierten Umbenennungsregeln angewendet werden sollen.

Schritt 3: Ersetzungsregeln definieren

Im dritten Schritt kann der User verschiedene Ersetzungsregeln anlegen. Dafür stehen jeweils zwei Eingabefelder zur Verfügung.

Linkes Feld

Im linken Feld wird der Textstring eingetragen, nach dem gesucht werden soll. Dabei kann es sich um ein einzelnes Wort oder auch um mehrere zusammenhängende Wörter handeln.

Rechtes Feld

Im rechten Feld wird eingetragen, durch welchen Textstring der gesuchte Inhalt ersetzt werden soll.

Der User kann beliebig viele dieser Regeln hinzufügen. Dadurch ist es möglich, mehrere Such- und Ersetzungsmuster parallel zu definieren, die anschließend auf die ausgewählten Aktivitäten angewendet werden.

Schritt 4: Vorschau prüfen

Im vierten Schritt wird eine Vorschau der Ersetzungen angezeigt. Dort sieht der User konkret, wie die Umbenennung nach Anwendung der definierten Regeln aussehen wird.

Die geänderten Inhalte werden in einer türkisen Anzeige hervorgehoben, sodass direkt erkennbar ist, welche Teile nach der Umbenennung angepasst wurden. Dadurch kann der User die geplanten Änderungen vorab kontrollieren und prüfen, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wird.

Schritt 5: Umbenennen und JSON herunterladen

Wenn die Vorschau den gewünschten Änderungen entspricht, kann der User auf Umbenennen und ändern klicken.

Dadurch werden die definierten Ersetzungen in das JSON übernommen und die ausgewählten Aktivitäten entsprechend umbenannt. Anschließend kann das aktualisierte JSON unten rechts auf dem Bildschirm heruntergeladen werden.

Vergleich

Das Feature Vergleich dient dazu, zwei unterschiedliche Entitätenkonfigurationen miteinander zu vergleichen und Veränderungen transparent sichtbar zu machen. Grundlage ist ein importiertes JSON-File, das mit einem zweiten JSON-File abgeglichen wird. Ziel ist es, schnell zu erkennen, welche Aktivitäten, Relationships, Tabellen oder Properties zwischen zwei Ständen hinzugekommen, entfernt oder geändert worden sind. Das Feature dient ausschließlich der Analyse und dem informativen Abgleich. Es findet dabei kein Merge der beiden JSON-Dateien statt. Deshalb entsteht hier kein neues zusammengeführtes JSON zur weiteren Bearbeitung.

Schritt 1: Erstes JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User das JSON hoch, das als aktueller oder zu prüfender Stand betrachtet werden soll. Dieses JSON bildet die Grundlage für den späteren Vergleich.

Schritt 2: Zweites JSON hochladen und Abgleich starten

Im zweiten Schritt lädt der User ein weiteres JSON hoch. Dabei kann es sich beispielsweise um einen älteren Stand derselben Entitätenkonfiguration handeln.

Sobald beide JSON-Dateien vorhanden sind, kann der User den Abgleich starten. Daraufhin wird ein Vergleich zwischen beiden Konfigurationen durchgeführt, um Unterschiede strukturiert auszuwerten.

Schritt 3: Unterschiede analysieren

Nach dem Abgleich erhält der User eine Übersicht über die erkannten Änderungen zwischen den beiden JSON-Dateien.

Aktivitäten vergleichen

Es wird angezeigt, wie viele Aktivitäten neu hinzugekommen sind, wie viele entfernt wurden und wie viele geändert worden sind. Zusätzlich werden die neu hinzugekommenen Aktivitäten auf der rechten Seite gesondert dargestellt.

Relationships vergleichen

Auf der linken Seite sieht der User, welche Veränderungen bei den Relationships festgestellt wurden. Dadurch wird schnell sichtbar, welche Verbindungen neu hinzugekommen, entfernt oder verändert worden sind.

Tabellen und Properties vergleichen

Zusätzlich zeigt der Vergleich auch, welche Tabellen neu hinzugekommen sind und welche Veränderungen es bei den Properties gibt. So lässt sich nicht nur die Struktur der Aktivitäten, sondern auch deren fachliche Ausgestaltung nachvollziehen.

WHERE-Clauses vergleichen

Besonders relevant ist auch der Vergleich der WHERE-Clauses innerhalb der Aktivitäten. Veränderungen werden dabei direkt sichtbar dargestellt. Der bisherige Wert erscheint rot und durchgestrichen, während der neue Wert türkis hervorgehoben wird. Dadurch kann der User schnell erkennen, an welchen Stellen sich Filterlogiken oder Datumsbereiche verändert haben.

Schritt 4: Ergebnis einordnen

Das Feature Vergleich dient ausschließlich der Information und Analyse. Es wird kein Merge zwischen den beiden JSON-Dateien durchgeführt und es werden auch keine Änderungen automatisch übernommen.

Ein Download eines neuen JSONs ist in diesem Fall funktional nicht relevant, da kein zusammengeführter Stand erzeugt wird. Das Feature unterstützt also gezielt dabei, Unterschiede zwischen zwei Konfigurationsständen sichtbar zu machen und fachlich zu bewerten.

Layout

Das Feature Layout dient dazu, die räumliche Anordnung von Aktivitäten beziehungsweise Entitäten innerhalb einer Entitätenkonfiguration gezielt zu optimieren. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Ziel des Features ist es, die spätere Visualisierung des Entitäten-Graphen übersichtlicher, sinnvoller und effizienter zu gestalten. Gerade bei einer großen Anzahl von Entitäten hilft ein strukturiertes Layout dabei, schneller den Überblick zu behalten, neue Elemente leichter zu finden und Änderungen gezielter vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein aktualisiertes JSON, in dem die Layout-Informationen hinterlegt sind und das anschließend heruntergeladen werden kann.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload steht diese Datei als Grundlage für die weitere Bearbeitung im Feature Layout zur Verfügung.

Schritt 2: Layouting-Algorithmus auswählen

Im zweiten Schritt wählt der User den gewünschten Layouting-Algorithmus aus. Dieser bestimmt, nach welcher Logik die Aktivitäten beziehungsweise Entitäten später auf dem Bildschirm angeordnet werden.

Zur Verfügung stehen zwei verschiedene Algorithmen.

Stern / Hub-Satelliten

Bei diesem Algorithmus werden zentrale Nodes beziehungsweise Entitäten als Hubs angeordnet. Entitäten, die mit diesen zentralen Elementen in Verbindung stehen, werden als Satelliten rund um diese Hubs positioniert. Dadurch entsteht eine strukturierte Darstellung mit klaren Zentren und zugehörigen umliegenden Elementen.

Namensähnlichkeit

Bei diesem Algorithmus wird auf die Namen der Aktivitäten beziehungsweise Entitäten geschaut. Elemente mit ähnlichen Textbestandteilen oder ähnlichen Namen werden dabei gruppiert und räumlich nah beieinander angeordnet. Dadurch lassen sich fachlich oder sprachlich zusammengehörige Aktivitäten leichter erkennen.

Schritt 3: Layout-Einstellungen konfigurieren

Im dritten Schritt kann der User zusätzliche Einstellungen für das Layouting vornehmen. Dadurch lässt sich die spätere Anordnung weiter an die eigenen Anforderungen anpassen.

Mögliche Einstellungen sind unter anderem:

Hub-Abstand

Legt fest, wie nah oder wie weit die verschiedenen Hubs voneinander entfernt angeordnet werden.

Satellitenradius

Bestimmt, in welchem Abstand Satelliten um einen Hub herum positioniert werden.

Maximale Hubs pro Zeile

Definiert, wie viele Hubs maximal in einer Zeile angeordnet werden.

Start X und Start Y

Hier können die Startkoordinaten für die Anordnung festgelegt werden.

Im unteren Bereich werden zudem bereits ähnliche Hubs angezeigt, sodass der User einen ersten Eindruck davon bekommt, wie die Gruppierung im gewählten Layouting interpretiert wird.

Schritt 4: Layout anwenden und JSON herunterladen

Wenn der gewünschte Algorithmus ausgewählt und die Einstellungen konfiguriert wurden, kann der User im vierten Schritt auf Layouting klicken.

Dadurch werden die Layout-Informationen in das JSON geschrieben. Anschließend kann das aktualisierte JSON unten rechts auf dem Bildschirm heruntergeladen werden.

Dashboard

Das Feature Dashboard dient dazu, eine bestehende Entitätenkonfiguration strukturiert auszuwerten und als kompakte Übersicht darzustellen. Grundlage ist auch hier ein importiertes JSON-File mit einer bereits vorhandenen Konfiguration. Ziel des Features ist es, schnell einen detaillierten Überblick über Aufbau, Umfang und zentrale Inhalte des JSONs zu erhalten. Das Dashboard unterstützt damit insbesondere bei der Analyse, Qualitätssicherung und fachlichen Einordnung einer bestehenden Konfiguration. Im Unterschied zu anderen Features steht hier nicht die Bearbeitung, sondern die transparente Auswertung im Vordergrund.

Schritt 1: JSON hochladen

Im ersten Schritt lädt der User ein JSON-File hoch, das eine bestehende Entitätenkonfiguration enthält. Nach dem Upload wird die Struktur des JSONs analysiert und im Dashboard übersichtlich aufbereitet dargestellt.

Schritt 2: Übersicht zur JSON-Struktur anzeigen

Im zweiten Schritt erhält der User eine zusammenfassende Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen der geladenen Konfiguration.

Angezeigt werden unter anderem:

Anzahl der Aktivitäten

Anzahl der Relationships

Anzahl der verschiedenen Properties

Anzahl der verwendeten Datumsfelder

Anzahl der Tabellen

Anzahl der referenzierten Aktivitäten

Dateigröße des JSON-Files in Kilobyte

Diese Kennzahlen helfen dabei, den Umfang und die Komplexität der Konfiguration schnell einzuschätzen.

Schritt 3: Details nach Tabellen und Inhalten prüfen

Im unteren Bereich des Dashboards werden weitere Details zur Struktur des JSONs angezeigt.

WHERE-Clauses nach Tabellenname

Die vorhandenen WHERE-Clauses werden gruppiert nach Tabellennamen dargestellt. Dadurch kann der User nachvollziehen, welche Filterlogiken auf welchen Tabellen basieren. Für die WHERE-Clauses steht zusätzlich eine Funktion zum Kopieren zur Verfügung.

Statistik zu verwendeten Tabellen

Zusätzlich wird eine Statistik über die verwendeten Tabellen angezeigt. Auch diese Informationen können über einen Copy-Button kopiert werden.

Created Timestamps und Change Timestamps

Weiter unten werden alle verwendeten Created Timestamps sowie alle Change Timestamps in Listenform dargestellt. Dadurch wird transparent, welche Zeitfelder innerhalb der Konfiguration genutzt werden.

Properties und Relationships

Außerdem zeigt das Dashboard eine vollständige Liste der verwendeten Properties sowie der vorhandenen Relationships. So kann der User die fachlichen Bestandteile der Konfiguration im Detail nachvollziehen.

Schritt 4: Ergebnisse für Analyse und Dokumentation nutzen

Das Feature Dashboard dient in erster Linie der strukturierten Auswertung einer bestehenden Entitätenkonfiguration. Es ermöglicht einen schnellen Überblick über Kennzahlen, Tabellen, WHERE-Clauses, Zeitstempel, Properties und Relationships und unterstützt damit sowohl die Analyse als auch die Dokumentation des JSON-Inhalts.

Was this article helpful?